Ansiedlung eines Holzkohlewerkes und katastrophale Waldschäden durch Trockenheit und Borkenkäfer – passt das zusammen?

SPD Heidenrod sagt Ja !

 

und sagt Ihnen warum:

 

Das Projekt benötigt nach derzeitigem Planungsstand 13 – 15 ha des insgesamt 23 ha umfassenden Waldgrundstückes. Es handelt sich um eine relativ junge Wiederaufforstung nach Sturmwurf aus dem Jahr 1994, die von der Baumart Fichte dominiert wird und bei der noch kein höherwertiger ökologischer Zustand eingetreten ist. Die älteren Waldbestände im Süden und Westen des Geländes werden auf jeden Fall ausgespart.

Mit einer Ersatzaufforstung mit gemischten, standortheimischen und -gerechten Laubholz-Misch­beständen wird ad hoc ein nachhaltiger Ausgleich hergestellt. Ausreichend Flächen stehen dafür zur Verfügung. Mit Etablierung der neuen Waldbestände aus diesen Ersatz­aufforstungen wird sogar ein höherer ökologischer Wert erreicht.

 

Jährlich sollen bis zu 180.000 Festmeter Holz verarbeitet werden. Die Forstbetriebe haben damit die Möglichkeit, im Rahmen einer naturnahen Waldpflege, FSC-zertifiziertes und nachhaltig produziertes Holz vermarkten zu können.

 

Befürchtungen, wie „jetzt hacken die für Holzkohle unseren ganzen Wald ab“ sind unbegründet.

 

Um für die Zukunft einen artenreichen, klimaresistenten Wald zu schaffen, müssen unsere Aufforstungen mehr als bisher fachgerecht gepflegt und ausgedünnt werden.

Unserem Wald wird für die Holzkohleproduktion und begleitende   Energieerzeugung lediglich das bei der Waldpflege ohnehin anfallende Holz entnommen. Das übrige Holz wird überwiegend aus den umliegenden Forstwirtschaften kommen.

 

Gerade einmal 15 % des jährlichen Holzuwachses in dieser Region werden benötigt, um die Liefermenge zu decken. Dies ist dauerhaft kein Problem.

 

Auf die Bereitstellung von Brennholz für unsere Bürgerinnen und Bürger und die Preisgestaltung wird der Betrieb des Holzkohlewerkes keinerlei Einfluss haben. Unsere Bevölkerung mit ausreichend Brennholz zu vertretbaren Preisen zu versorgen, ist den gemeindlichen Gremien stets ein besonderes Anliegen.

 

Deshalb unsere Bitte:

Gehen Sie am 1. November zum Bürgerentscheid und sorgen Sie dafür, dass das Verfahren fortgeführt wird.

 

 

Ihre SPD Heidenrod

          – Chancen nutzen
              – Zukunft gestalten
                  – Verantwortung tragen