Frischer Wind für Heidenrod

Heidenroder Juso AG möchte junge Menschen für Politik begeistern

Insbesondere in den letzten drei Jahren haben sich viele junge Leute der SPD in Heidenrod angeschlossen. Mit der letzten Kommunalwahl am 14. März sind nun 4 junge Heidenroder aus der sozialdemokratischen Partei in die Gemeindevertretung eingezogen. Nun wird mit der Juso AG Heidenrod ein weiterer, folgerichtiger Schritt gegangen. Die Mitglieder der frisch gegründeten Juso-AG sind motiviert, kreativ und überzeugt davon, schnell zu wachsen. Unterstützt werden die Jusos vor Ort durch die Jungsozialisten (Jusos) des Rheingau-Taunus-Kreises.

Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, mehr junge Menschen auf sich aufmerksam zu machen. „Über 250 Mitglieder von uns sind im gesamten Kreis verstreut“, erklärt der Vorsitzende der Jusos Rheingau-Taunus, Thomas Wieczorek. „Mancherorts ballt es sich ein wenig, in anderen Teilen gibt es große Lücken, die es nun zu stopfen gilt.“ Die Jusos in Heidenrod wollen ihren Beitrag dazu leisten. Für das erste, digitale Zusammentreffen der Heidenroder Jusos stand die Wahl eines Vorstands auf der Tagesordnung. „Ich kann aus eigener Erfahrung erzählen, dass es am Anfang erst einmal etwas komisch ist, bei einer kleineren Gruppe an Mitgliedern Wahlen zu veranstalten und ein Protokoll zu schreiben“, so Lars Christ, stellvertretender Vorsitzender der Jusos RTK. Doch er spricht den jungen Genossen aus Heidenrod Mut zu: „Durch regelmäßige Treffen und Aktionen wächst alles schneller, als man denkt.“ Die Mitglieder der neu-gegründeten AG freuten sich noch mehr durch den Zuspruch und wählten digital ihren neuen Vorstand: Kevin Raupach führt ab sofort gemeinsam mit seinem Stellvertreter Marius Usinger die Heidenroder Jusos. Als Beisitzer konnte Moritz Jaschko bereits bestimmt werden.

Unterstützt und beglückwünscht wurde der neue Vorstand nicht nur von den Kreis-Jusos, sondern auch von Harald Schmelzeisen, Vorsitzender der SPD Heidenrod, und Volker Diefenbach, Bürgermeister der Gemeinde Heidenrod. Beide heben die Bedeutung hervor, wie wichtig es ist, dass junge Menschen sich politisch engagieren und in der Gestaltung ihrer Heimat eingebunden sind.

Auch nicht SPD-Mitglieder können sich jederzeit beteiligen.

Für die frischen Mitglieder der Jusos Heidenrod heißt es nun zunächst einmal: Aktionen planen, auf sich aufmerksam machen und vor allem neue Mitglieder gewinnen. „Wir wollen ein Bindeglied zwischen Jugend und der SPD sein“, so der Vorsitzende Kevin Raupach. „Außerdem wollen wir uns für unsere jungen Leute aus Heidenrod einsetzen, auf die Kommunalpolitik aufmerksam machen und sensibilisieren.“ Zu den Treffen der Jusos aus Heidenrod sei daher jeder eingeladen – ganz egal ob SPD-Mitglied oder nicht. „Bei uns kann jeder mitmachen, der zwischen 14 und 35 Jahre alt ist.“, erklärt Kevin Raupach. Interessierte können unverbindlich reinschnuppern und sich in Ruhe überlegen, ob sie sich der Gruppe anschließen möchten.

„Wir freuen uns auf die nächsten Monate und die anstehenden Herausforderungen.“ erklärt Kevin Raupach abschließend.

Auf dem Bild von links nach rechts: Moritz Jaschko, Kevin Raupach und Marius Usinger